16.01.2026 – BT 75
Zu guter Letzt stand die Zoap Rose an. Gegen Ende der Blüte fiel mir leider auf, dass sich in einigen Buds einzelne Bananen gebildet hatten. Zudem habe ich vorsorglich fünf Samen entfernt.
Beim Ernten selbst kamen mir jedoch direkt extrem intensive Terps entgegen: sehr fruchtig, mit einem leichten Hauch von Kaugummi. Von allen drei Pflanzen hatte diese definitiv das beste Terpenprofil.
Kommen wir nun zum Highlight des Ganzen. Auch diese Pflanze wurde – wie zuvor schon die Apples & Oranges – mit der DryRocket getrocknet. Dieses Mal habe ich die Pflanze jedoch nicht komplett austrocknen lassen, sondern sie drei Tage nach dem letzten Gießgang geerntet.
Anschließend kam sie in ein 40 × 40 × 160 cm Zelt. Ursprünglich war geplant, mein 120 × 60 Zelt zu nutzen, doch nach Rücksprache mit DryRocket wurde mir empfohlen, ein kleineres Zelt zu verwenden. Der Grund: In kleineren Zelten lässt sich die relative Luftfeuchtigkeit oft besser kontrollieren, da sie dort natürlicherweise schneller ansteigt als in größeren Räumen. Also gesagt, getan – die DryRocket bekam eine weitere Chance.
Und was soll ich sagen: Das Ergebnis war Bombe.
Nach der Trocknung lagen die Buds bei 62 % RLF in den Grove Bags und die Terpene waren weiterhin krank am Start.
Zum Vergleich: Die Clementine Slush wurde parallel in DryFerm Bags getrocknet. Hier habe ich aktuell noch einen eher heuartigen Geruch, was sich erfahrungsgemäß jedoch meist während des anschließenden Curings legt, bevor die eigentlichen Terpene zum Vorschein kommen.
Das Zelt selbst wurde zusätzlich noch mit Frischhaltefolie abgedichtet, sodass wirklich alles luftdicht war. Ich musste mich während der gesamten Trocknung um absolut nichts kümmern.
In der App wird eine Raumtemperatur von ca. 19–23 °C empfohlen – in genau diesem Bereich war ich durchgehend. Ich habe kein einziges Mal manuell ins System eingegriffen.
Die Trocknung verlief dieses Mal spürbar langsamer als beim ersten Durchgang. Auch das Granulat der DryRocket war am Ende vollständig gesättigt, was sich deutlich an der grünen Färbung erkennen ließ.
Fazit:
Der Test ist definitiv bestanden ! Ich kann die DryRocket hier guten Gewissens weiterempfehlen.
Wie schon in meinem anderen Beitrag erwähnt, wünsche ich mir für die Zukunft allerdings noch ein paar Verbesserungen:
Eine Möglichkeit, das RocketFuel (Silica Gel) selbst zu regenerieren oder zur Regeneration einzuschicken
Eine erweiterte App mit mehr Parametern und Einstellmöglichkeiten
Der aktuelle Preis liegt bei 299 € inklusive RocketFuel. Ob einem das den Preis wert ist, muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden.
Produktion und Support sitzen in Deutschland, was für mich ein klarer Pluspunkt ist
Des Weiteren möchte ich mich bei Shogun, DrainMaster und DryRocket für die Möglichkeit bedanken, ihre Produkte testen zu dürfen – das ist natürlich nicht selbstverständlich!
Hier die Links zu den folgenden Brands:
https://drain-master.de/
https://www.shogunfertilisers.com/de/
https://dryrocket.com/en/