Interessante Mischung aus süßen, fast schon „pink“ wirkenden Fruchtnoten und den typischen, leicht erdigen und kräftigen Untertönen, die man von Gorilla-Genetiken kennt. Beim ersten Kontakt dominiert eine angenehme Süße, die an Beeren, Zuckerwatte oder leicht florale Fruchtbonbons erinnert. Dahinter liegt jedoch eine zweite Ebene: eine dezente Würze und ein leicht harziger, fast schon dieselartiger Einschlag, der dem Profil Tiefe verleiht. Diese Kombination aus süß und kraftvoll macht das Aroma besonders spannend.
Beim Rauchen zeigt sich das Geschmacksprofil sehr ausgewogen. Der Rauch ist relativ weich, mit einer klaren süßen Note beim Einatmen. Im Verlauf entfalten sich die Gorilla-typischen Aromen stärker – leicht erdig, minimal würzig und mit einer dezenten Schwere, die sich auf die süßen Noten legt. Besonders auffällig ist der Nachgeschmack: eine Mischung aus süßer Fruchtigkeit und einem leicht „dunkleren“ Gorilla-Finish, das lange auf der Zunge bleibt und dem Ganzen Charakter verleiht.
Die Wirkung setzt zügig ein und beginnt mit einem klaren, leicht anregenden Kopfgefühl. Gedanken wirken wacher, Gespräche fließen leichter, und es entsteht eine angenehme, ausgeglichene Stimmung. Dabei bleibt der Kopf relativ klar, ohne zu überladen oder zu schwer zu wirken. Das macht die Sorte gut geeignet für den Tag oder für Situationen, in denen man aktiv und gleichzeitig entspannt bleiben möchte.
Im weiteren Verlauf kommt eine leichte körperliche Entspannung hinzu, die jedoch subtil bleibt. Es handelt sich nicht um ein stark sedierendes High, sondern eher um ein lockeres, angenehmes Körpergefühl, das Spannungen löst, ohne müde zu machen. Insgesamt ergibt sich ein harmonisches Zusammenspiel aus mentaler Klarheit und leichter körperlicher Ruhe – ideal für kreative Tätigkeiten, soziale Aktivitäten oder entspannte Alltagsmomente.
Die Blüten wirken kompakt, aber nicht übermäßig hart. Sie bestehen aus dicht aneinanderliegenden Kelchen, die sich in mehreren Schichten übereinander legen und eine leicht konische Form bilden. Auffällig sind die zahlreichen orangefarbenen Blütenfäden, die sich durch die gesamte Struktur ziehen und der Blüte ein lebendiges Erscheinungsbild geben. Die Oberfläche ist deutlich mit Trichomen überzogen, wodurch ein gleichmäßiger, frostiger Look entsteht. Zwischen den Kelchen sitzen kleine, harzreiche Zuckerblätter, die eng anliegen und ebenfalls stark bereift sind. Beim leichten Druck geben die Blüten minimal nach und wirken eher fest-elastisch als trocken oder luftig. Beim Aufbrechen zeigt sich eine kompakte, leicht klebrige Struktur mit gut entwickeltem Harzanteil.
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4mo ago


























