Vorwort:
Die Bilder dieser Woche sind leider nichts Besonderes geworden. Hab vergessen wĂ€hrend des GieĂens vergessen zu knipsen, und die Aufnahmen danach sind sehr schwach. Trotzdem dokumentiere ich sie, was wichtig ist.
đż Tag 29-35 - Lichtflut, HöhenflĂŒge und erste sĂŒĂe DĂŒfte
Ich, Banana Purple Punch, bin diese Woche förmlich explodiert. Jeden Morgen war ich ein StĂŒck höher, als hĂ€tte mich ĂŒber Nacht jemand heimlich auseinandergezogen. Das Licht bei 100 Prozent hat mich wachgekĂŒsst und irgendwie konnte ich dann nicht mehr aufhören. Meine Triebe arbeiten hart, meine Energien schieĂen ĂŒberall hin. Ich weiĂ, der GĂ€rtner schaut schon kritisch nach oben. Vielleicht beruhige ich mich bald. Vielleicht auch erst spĂ€ter. đ
Ich, Purple Haze, strecke mich nur so weit, wie es Sinn ergibt. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Meine Höhe passt, meine Breite trĂ€gt mich gut. Keine Rennen, keine Dramen, nur ein ruhiger Ăbergang. Die Energie fĂŒhlt sich stabil an, ausgeglichen. Genau mein Ding.
Wir beiden Lemon Cherry Cookies erleben gerade zwei völlig verschiedene Wochen.
Ich, die Schnellere, fĂŒhle mich wie auf einem Marathonstartpunkt. Die BlĂŒten schieben krĂ€ftig, weiĂ und deutlich. Mein Inneres summt, als hĂ€tte ich endlich begriffen, wohin die Reise geht. Licht, Wasser und Raum greifen perfekt ineinander.
Und ich, die GemĂŒtlichere, nehme das alles Schritt fĂŒr Schritt. Warum rennen, wenn man auch sauber arbeiten kann? Meine Spitzen zeigen BlĂŒte, aber ganz kontrolliert. Ich schaue mir alles erst einmal an und wĂ€hle meinen eigenen Rhythmus. đđ
Tag 34: Die ersten DĂŒfte werden spĂŒrbar, zart und frisch.
Tag 35: 4 Liter Wasser. Der Boden dankt es, wir auch.
Die Woche war hell, laut und voller Bewegung. Jede von uns reagiert anders, jede setzt ihren eigenen Akzent. Die BlĂŒte hat angefangen zu sprechen, noch leise, aber unverkennbar.