The Hobbit Hole Outdoor Grow 2026 – Woche 9
Eine weitere Woche liegt hinter dem Hobbit Hole und trotz zwei Tagen mit anhaltendem Regen entwickelt sich der Outdoor-Grow weiterhin hervorragend. Natürlich war ich etwas nervös, denn ohne festes Dach über den Pflanzen steigt in dieser Blütephase das Risiko für Schimmel deutlich an. Umso erleichterter war ich, als alle drei Ladies nach dem Wetter vollständig abgetrocknet waren. Bei der Kontrolle konnte ich keinerlei Anzeichen von Bud Rot oder anderer Fäulnis entdecken – genau so hatte ich es mir erhofft.
Gelato bleibt weiterhin die Spitzenreiterin. Sie ist nach wie vor die am weitesten entwickelte Pflanze und ihre Hauptcola legt inzwischen sichtbar an Volumen zu. Auch die Seitenblüten werden Woche für Woche kräftiger. Im unteren Bereich beginnen inzwischen einige der ältesten Fächerblätter gelb zu werden. Da ausschließlich die älteren Blätter betroffen sind und die Blüten selbst kerngesund aussehen, werte ich das als normalen Nährstoffumschichtungsprozess während der Blüte. Die ersten vereinzelten bernsteinfarbenen Trichome lassen sich bereits entdecken, insgesamt dominiert aber noch ein milchiges Bild. Bis zur Ernte wird sie also noch etwas Zeit brauchen.
Cinderella entwickelt sich immer mehr zur Harzkönigin des Hobbit Holes. Schon jetzt sind die Zuckerblätter extrem dicht mit Trichomen überzogen und jedes Makrofoto macht einfach Spaß. Sie wirkt insgesamt etwas schlanker als die Gelato, gleicht das aber mit einer beeindruckenden Harzproduktion aus. Ich bin sehr gespannt, wie stark die Blüten in den nächsten Wochen noch anschwellen werden.
Purple Punch holt ebenfalls weiter auf. Die Colas wirken inzwischen deutlich kompakter als noch vor wenigen Wochen und die ersten dunkleren Farbtöne zeigen sich bereits an einzelnen Zuckerblättern. Sie entwickelt ihren ganz eigenen Charakter und könnte am Ende geschmacklich noch eine echte Überraschung werden.
Auch bei der Düngung gab es eine kleine Anpassung. Da sich im Bereich des Hobbit Holes Brombeeren und wilder Wein ebenfalls über die Nährstoffe freuen, werde ich künftig bei jedem zweiten Gießen nach Hesi-Schema düngen, um den zusätzlichen Verbrauch im Boden auszugleichen.
Insgesamt bin ich mit Woche 9 mehr als zufrieden. Nach den Regentagen sehen alle drei Pflanzen gesund aus, die Blüten legen sichtbar an Masse zu und die Harzproduktion nimmt Woche für Woche weiter zu. Jetzt beginnt die Phase, in der sich Geduld auszahlen wird – die nächsten Wochen werden entscheiden, welches Potenzial wirklich in den drei Ladies steckt.