In der sechsten Blütewoche driften die beiden Phänotypen der Dancing Sprite von Seeds of Anarchy endgültig in zwei faszinierende, grundverschiedene Richtungen ab. Auf der einen Seite zeigt der White-Runtz-Phänotyp seine ganze strukturelle Kraft: Die Colas sind massiv, steinhart und kompakt aufgetürmt, während sich die Stigmen zunehmend in ein sattes Bernstein-Orange verfärben und das Terpenprofil von süßen, cremig-erdigen Runtz-Noten mit einer dezenten Candy-Säure dominiert wird. Dem gegenüber steht der filigranere, gestützte Spritzer-Einschlag, der sich optisch und olfaktorisch völlig eigenständig entfaltet: Ein extrem eisiger, beinahe silbern schimmernder Trichomenteppich kriecht weit über die gezackten Zuckerblätter, während sich an den Blütenkelchen dezente purpurne Akzente abzeichnen. Ihr Aroma schlägt unverkennbar in die Spritzer-Genetik ein – spritzig, stechend-fruchtig und mit einer intensiv-frischen Zitrus-Note, die im Zelt für einen markanten Kontrast sorgt. Beide Exemplare schwellen gewaltig an, nutzen das Nährstoffpotenzial voll aus und beweisen eindrucksvoll die aromatische Bandbreite dieser Linie.