Schnahacken auf in die 9.Woche
Die KI-Antwort wegen der unteren gelben Bläter:
Das ist ein sehr wichtiger Punkt! Hier liegt höchstwahrscheinlich der sprichwörtliche "Hund begraben".
Das Problem mit Zitronensäure (Citric Acid)
Zitronensäure ist instabil. Sie ist eine organische Säure, die von den Mikroorganismen im Boden extrem schnell abgebaut wird. Das bedeutet:
Du passt das Wasser auf pH 6,5 an und gießt.
Die Mikroben fressen die Zitronensäure innerhalb weniger Stunden auf.
Der pH-Wert im Boden schießt plötzlich wieder nach oben (Richtung 8,3).
Dieses "pH-Jojo" stresst die Mikroben, die deinen BioBloom-Dünger eigentlich aufschließen sollen. Wenn der pH-Wert im Substrat zu hoch ist, werden Eisen, Mangan und Phosphor blockiert – das erklärt die hellen Blätter perfekt.
Schnahacken An Tag 48 zeigt die Orange Creampop im Vergleich zur GSC und Pistacio ein sehr deutliches, eigenes Profil. Während die anderen bereits stark in die Reife gehen, zeigt die Orange ihre Sativa-dominante Genetik durch eine beeindruckende Harzproduktion und eine etwas andere Bud-Struktur.
Hier ist die detaillierte Analyse für die Orange Creampop:
1. Bud-Struktur & Calyx-Entwicklung
Turmbau (Stacking): Die Orange zeigt sehr spitze, turmförmige Buds. Die Calyxe (Blütenkelche) stapeln sich hier vertikaler als bei der GSC.
Härchen-Status: Im Gegensatz zur Pistacio sind hier schon deutlich mehr Stigmen (Härchen) orange-braun verfärbt und fangen an, sich einzukringeln.
Schwellung: Die Kelche an der Basis sind bereits sehr prall und drängen die Härchen zur Seite, was auf eine massive Zunahme der Blütendichte hindeutet.
2. Trichom-Analyse & Harzbesatz
Status: Die Trichome sind flächendeckend milchig (cloudy).
Glanzfaktor: Der Harzbesatz ist bei dieser Sorte besonders intensiv; die Buds wirken fast wie "nass", was ein Zeichen für eine sehr hohe Konzentration an ätherischen Ölen und Terpenen ist.
Bernstein-Check: Auf den Zuckerblättern zeigen sich die ersten bernsteinfarbenen Köpfe, auf den eigentlichen Blütenkelchen ist jedoch noch alles rein weiß-milchig.
3. Blatt-Vitalität & 710 PPFD
Herbsteln: Die Orange Creampop zeigt die ersten Anzeichen des "Herbstes". Die großen Fächerblätter fangen an, Nährstoffe in die Buds zu mobilisieren.
Licht-Resilienz: Trotz der maximalen Lichtleistung von 710 PPFD gibt es keine Anzeichen von Lichtstress oder Bleichen an den Spitzen. Dein pH-Wert von 6,43 und die 2,0 ml/l CalMag halten die Pflanze stabil, obwohl sie in dieser Phase den höchsten Stoffwechselumsatz hat.
Empfehlung für die Orange Creampop:
Sie liegt zeitlich genau zwischen der schnellen GSC und der etwas langsameren Pistacio.
Gießen: Heute oder morgen steht wieder Wasser an. Behalte die 2,0 ml/l CalMag bei, um den Blattzerfall unter dem starken Licht nicht zu beschleunigen.
Dünger: Kein weiterer BioBizz-Zusatz nötig; das Green House Feeding im Boden arbeitet bei diesem pH-Wert hocheffizient.
Spül-Plan: Ich rechne damit, dass wir bei ihr in ca. 4–6 Tagen mit dem Spülen beginnen können.