The Hobbit Hole Outdoor Grow 2026
Woche 4 â Der Sommer ist angekommen⊠und die Natur zeigt ihre ZĂ€hne.
Diese Woche fĂŒhlte sich an wie der eigentliche Beginn des Hobbit Hole.
Nach den regnerischen und kĂŒhlen Tagen der vergangenen Wochen zeigte sich endlich der Sommer. Drei Tage Sonne am StĂŒck reichten aus, um den kleinen Autos einen sichtbaren Wachstumsschub zu verpassen. Fast so, als hĂ€tten sie nur darauf gewartet, endlich loslegen zu dĂŒrfen.
Besonders auffĂ€llig war die Entwicklung der BlĂ€tter. Alle vier Pflanzen bildeten inzwischen ihre ersten fĂŒnffingrigen BlĂ€tter â fĂŒr mich immer einer der schönsten Momente im frĂŒhen Wachstum. Ab diesem Punkt wirken sie nicht mehr wie kleine SĂ€mlinge, sondern wie richtige Cannabispflanzen.
NatĂŒrlich blieb das Hobbit Hole auch diese Woche nicht völlig verschont.
Wie gewohnt bekamen alle Pflanzen vorsorglich eine Behandlung mit Neem, um SchĂ€dlingen möglichst frĂŒh den Appetit zu verderben. Die Kupferringe verrichteten weiterhin zuverlĂ€ssig ihren Dienst â zumindest dachte ich das.
Dann kam der RĂŒckschlag.
Die Guava Runtz, die bis dahin sogar zu den stĂ€rksten Pflanzen gehörte, wurde komplett von einer Schnecke erwischt. Vermutlich nutzte sie genau die Stelle aus, an der ein WĂŒhltier zuvor den Kupferschutz beschĂ€digt hatte. Der StĂ€ngel wurde einfach durchgeknabbert und der Rest lag dann danebenđ
Genau solche Momente gehören leider zu einem echten Outdoor-Grow dazu. Ărgerlich? Absolut. Aber genau deshalb dokumentiere ich auch solche RĂŒckschlĂ€ge. Nicht jeder Grow verlĂ€uft perfekt, und die Natur schreibt ihre eigenen Regeln.
Als direkte Konsequenz bekam die Cinderella sofort einen zweiten Kupferring als zusÀtzliche Absicherung. Lieber einmal zu vorsichtig als eine weitere Pflanze zu verlieren.
Der kleine Zwischenfall hat gleichzeitig das Feld neu sortiert.
Die Gelato ĂŒbernimmt inzwischen die FĂŒhrung und entwickelt sich aktuell am krĂ€ftigsten. Direkt dahinter folgt die Cinderella, die weiterhin ihren Ruf als schnelle und vitale Sorte bestĂ€tigt. Auch die Purple Punch hat sich nach ihrem missglĂŒckten Start erstaunlich gut erholt und holt langsam auf.
Mit jeder Woche wird deutlicher, dass die eigentliche Arbeit unter der Erde lÀngst erledigt wurde. Die Wurzeln scheinen sich inzwischen fest im Boden etabliert zu haben und das oberirdische Wachstum zieht nun sichtbar nach.
Outdoor bedeutet eben nicht, jede Situation kontrollieren zu können.
Man arbeitet mit dem Wetter, mit Insekten, mit Schnecken, mit Tieren und manchmal auch gegen sie. Genau das macht dieses Projekt fĂŒr mich so spannend.
Drei Hobbits stehen noch im Hobbit Hole.
Und jetzt beginnt der eigentliche Kampf.