GanjaGecko Der zweite Micro-Reversal in Kurzfassung.
In diesem Micro-Reversal wurde von Anfang an mit STS gearbeitet. Dafür wurde die Pflanze in den ersten 7 Tagen immer zum Zeitpunkt wenn das Licht ausgeht mit dafür angemischten STS besprüht. Die angemischte STS Lösung hält für 3 Tage, danach sollte man eine neue Lösung STS anmischen, da das entstandene Silberthiosulfat welches ein Gemisch aus Silbernitrat mit Natriumthiosulfat entstanden ist, mit der Zeit zerfällt. Es wurde also einmal Silberthiosulfat für Tag 1-3 der Blüte abgemischt, dann nochmal für Tag 4-6 der Blüte und dann nochmal die Hälfte für Tag 7 der Blüte. Irgendwie wollte ich auf Nummer sicher gehen und habe nochmal STS für Tag 10-14 der Blüte abgemischt und angewendet. Was man sagen muss das die Pflanze zu keinem Zeitpunkt der Anwendung vom STS ansatzweise so aussah wie mit dem Collodial-Silber. Diese Dame ist minimal hinterher. Ich kann mir vorstellen das es unter anderem daran liegen kann das ich die Pflanze wärend ich die andere geerntet habe immer wieder aus dem Zelt geholt hatte und sie für ungefähr 30min kein optimales Licht hatte und daher um ein paar Tage zurückhängt im Vergleich der Bilder vom ersten Reversal.
Der Steckling steht im kleinen 40x40x80cm Anzuchtzelt unter einer Sanlight Q1Wdim in einem kleinen improvisierten Setup.
Um der OceanTruffle trotz der geringen Leistung von nur 50W einen anständigen ppfd-Wert von etwas über 800 zu liefern, beträgt der Abstand von LED zur Pflanze nur 20cm. Mit der Q1W kann man mit diesem Abstand ganz gut arbeiten ohne das die Pflanze zu sehr gestresst vom Licht ist.
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Herstellung und Anwendung STS
Für LösungA wurde 0.5g Silbernitrat in 500ml destillierten Wasser mit einem PLASTIKLÖFFEL verrührt bis es sich komplett aufgelöst hat. Für LösungB wurde 2.5g Natriumthiosulfat in 500ml destillierten Wasser mit einem PLASTIKLÖFFEL verrührt bis es sich komplett aufgelöst hat. Die Silbernitrat LösungA wird 1:1 mit der Natriumthiosulfat LösungB gemischt. Die Silbernitrat LösungA wird langsam und unter ständigem rühren in die Natriumthiosulfat LösungB gegossen. (!NIE UMGEKEHRT!) Die daraus entstandene Lösung ist Silberthiosulfat. Die Silberthiosulfat Lösung wird im Verhältnis 1:2 mit destillierten Wasser aufgegossen um das gebrauchsfertige STS Spray zu erhalten. (Das Verhältnis von Silberthiosulfat variiert stark wenn man etwas recherchiert). Dieses Verhältnis 1:2 stammt aus dem Video Podcast von Mr.GrowIt in dem der Breeder von Brothers Grimm zu Besuch war. Dort hat er erzählt das er das Silberthiosulfat im Verhältnis 1:2 für die ersten 7-8 Tage 12/12 anwendet. Nebenbei hatte er erwähnt das er einen Freund hat, der Zeug zum reversen benutzt wo 1 Anwendung ausreicht, dabei hatte er erzählt das sich bei disem Freund die Blätter der Pflanze krümmen und er das bei seinen Pflanzen nicht möchte das diese so aussehen. Daher gehe ich bei der Aussage davon aus das seine Pflanzen trotz dem recht statken Verhältnis von 1:2 und der täglichen Anwendung sehr fit aussehen. Für die 100ml Sprühflasche und den Micro-Reversal wird also 30ml Silberthiosulfat (15ml Silbernitrat + 15ml Natriumthiosulfat) mit 60ml destillierten Wasser gemischt. So entsteht eine 90ml gebrauchsfertige Lösung die für ca 3 Tage reicht. Damit wird die OceanTruffle dann die nächsten 3 Tage 1x täglich, wenn die LED ausgeht behandelt. Eventuell wird dann nochmal eine Sprühflasche fertig gemacht und nochmal 3 Tage gesprüht. Je nach dem wie die Pflanze und die Blütenentwicklung aussehen. Die Silbernitrat LösungA und die Natriumthiosulfat LösungB wird seperat in Glasflaschen mit Plastikdeckel im Kühlschrank aufbewahrt. Es wird immer nur so viel miteinander vermischt um 1 Sprühflasche zu füllen die für 3 Tage reicht. So halten sich beide Lösungen ein paar Monate im Kühlschrank. So kann man beim nächsten Run wieder ein Micro-Reversal mit 2-3 Sorten machen und muss nicht erst neue Grundlösungen herstellen, sondern kann gleich das STS Spray mischen und reversen.
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Höhe ab Substratoberfläche: 31cm __________________________________
Licht:
Abstand: 20cm
Watt: 50W (100%)
Ppfd: 840
DLI: 36
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Umgebung: Temp: 24-26°C
RLH: 35-45%
VPD: 1.35 - 1.55 kPa
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Strain:
OCEAN TRUFFLE (Wildberry Truffle x Ocean Fruit)
Terpene Profile: Sour, Sweet, Gas, Hint of berry
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Used techniques
12-12
Technique
4
Week 4. Flowering
2mo ago
1/25
33 cm
Height
12 hrs
Light Schedule
26 °C
Day Air Temp
6.3
pH
Weak
Smell
40 %
Air Humidity
20 °C
Solution Temp
22 °C
Substrate Temp
20 °C
Night Air Temp
1 l
Pot Size
0.1 l
Watering Volume
20 cm
Lamp Distance
Nutrients 3
Mono-Silica
0.1 mll
Power Buds
1 mll
Bio PK 5-8
3 mll
GanjaGecko Week4 // D22F-D28F
Zu Beginn von Blütewoche 4 konnte man sehen das die ersten Blütenkelche dabei waren sich zu öffnen und tägliche ernten ging ab Tag 25-26 los. Ab Tag 25 wurden wieder täglich die sich gerade öffnenden und die bereits offenen Pollensäcke geerntet.
Es kommt auch ein wenig so vor das die Pollensäcke bei diesem Reversal in dem nur STS benutzt wurde, die Pollensäcke eher gemeinsam reifen und aufgehen und nicht nach und nach wie bei Collodial-Silber/STS Reversal.
Ab Tag 27 ging es dann richtig los das jeden Tag ordentlich geerntet werden musste.
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Höhe ab Substratoberfläche: 33cm __________________________________
Licht:
Abstand: 20cm
Watt: 50W (100%)
Ppfd: 840
DLI: 36
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Umgebung: Temp: 24-26°C
RLH: 35-45%
VPD: 1.35 - 1.55 kPa
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5
Week 5. Flowering
2mo ago
1/16
33 cm
Height
12 hrs
Light Schedule
26 °C
Day Air Temp
6.3
pH
Weak
Smell
40 %
Air Humidity
20 °C
Solution Temp
22 °C
Substrate Temp
20 °C
Night Air Temp
1 l
Pot Size
0.1 l
Watering Volume
20 cm
Lamp Distance
Nutrients 1
H2O
50 mll
GanjaGecko Week5 // D29F-D35F
Diese Woche war die letzte Woche in der die sich öffnenden oder schon offenen Blütenkelche täglich 1-2x geerntet wurde.
Ein paar Blütenkelche waren noch an der Pflanze, allerdings hab ich mehr als genug Pollen gesammelt. Dazu war dieser Micro-Reversal nur ein weiterer Versuch das Handwerk zu erlernen. Vorher konnte ich sagen das es mit Collodial-Silber und STS klappt. Nun kann ich auch sagen das es wunderbar mit STS funktioniert 😄
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Höhe ab Substratoberfläche: 33cm __________________________________
Licht:
Abstand: 20cm
Watt: 50W (100%)
Ppfd: 840
DLI: 36
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Umgebung: Temp: 24-26°C
RLH: 35-45%
VPD: 1.35 - 1.55 kPa
Die OceanTruffle verkraftet Training, egal ob HST oder LST unglaublich gut. Ein topping zur richtigen Zeit bringt die kleinen Nebentriebe ordentlich in Schwung und lässt ein schönen Busch entstehen. (zu sehen ist der weibliche Mutter-Klon in seperater Diary( OT-Clones & Truffle&Rosa)). Das Stacking der OceanTruffle ist ein absolutes Träumchen.
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Spent 22 days
Ger Veg Flo Har
1
Plants
0.1 m²
Grow Room size
Easy
Difficulty
Height
Day air temperature
Air humidity
PH
Light schedule
Solution temperature
Night air temperature
Substrate temperature
Pot size
Lamp distance
1/16
GanjaGecko Der Ertrag der Pollen sind zarte 0.24g. Ich weiß nicht warum ich hier etwas weniger Pollenernte hatte als beim letzten Reversal. Vielleicht hatte ich beim letzten mal ein ordentlicheres lollipopping oder das Collodial-Silber hatte sein Teil dazu beigetragen. Das wird in zukünftigen Reversals mal etwas genauer beobachtet und ausgetestet.
Meine Empfehlung, um die Pollen von den geernteten Blütenkelche und Staubgefäßen zu trennen, die Ernte erst mit Handschuhen in einem Teesieb vorsichtig zerreiben. So fallen erstmal nur die Pollen und Staubgefäße durch und das größere Pflanzenmaterial wie die leeren Blütenkeche werden so schonmal gut vom rest getrennt. Das ganze geht dann nochmal durch ein Trimmsieb um auch die letzten Pflanzenreste wie die Staubgefäße (Nanners) von den Pollen zu trennen. Dadurch bekommt man am Ende ein ziemlich reines Ergebnis. Die geernteten Blüten wurden für mindestens 24 Stunden in ein verschließbaren Karton auf Backpapier gelegt. Jeder Karton hatte 3 Silaca Packs um die überschüssige Feuchtigkeit abzufangen. Mit dem Wetter hatte man ziemlich Glück, so das die Umgebungsbedingungen wärend der Trocknung stabil bei 35-40% Luftfeuchtigkeit und 20-22°C lagen. Für die Lagerung wurden die Pollen im Maßstab 1:2-1:3 mit sterilisierten und dehydrierten Mehl gemischt, kamen dann in kleine Eppendorf Cups und dann nochmal in mit kleinen Silica-Gel Packs in eine leere Filmdose und ist damit doppelt Luftdicht verpackt. Das lagern der Pollen in mehreren kleineren Portionen ist für die spätere Verwendung etwas praktischer.
Ein Teil kam in den Kühlschrank und der andere Teil kam in die Tiefkühltruhe. Wenn man sich zum bestäuben etwas Pollen aus dem Kühlschrank oder der Tiefkühltruhe nimmt, sollte man die Pollen in ihrem Behältnis für noch ungefähr 1 Stunde verschlossen lassen bis diese Raumtemperatur erreicht haben. Öffnet man den Behälter direkt, sorgt der Temperaturunterschied dafür das Kondenswasser entsteht und die Pollen unbrauchbar machen kann.
Die Testbestäubung war ebenfalls erfolgreich. Der Pollen ist also potent und macht seine Arbeit. Bei erfolgreicher Bestäubung verraten einem die Pistils vorab schon ob es erfolgreich war oder nicht. Ungefähr 3-5 Tage nach der Bestäubung erreicht der Pollen der Fruchtknoten. Die Spitzen der Pistils färben sich bei erfolgreicher Bestäubung bräunlich wärend der Rest weiß bleibt. Ein weiterer Indikator ist wenn sich die Pistils von weiß nach dunkel orange oder rot verfärben. Bei unpotenten Pollen würden die Blüten unbestäubt bleiben, daran zu erkennen das die Pistils lange weiß bleiben und reifen dann mit der Zeit wie gewohnt bräunlich ab. Der weitere Fortschritt dazu wird in der OceanTruffle Clone Diary festgehalten.