Der Geruch ist vor allem erdig und würzig, mit einer warmen, fast gebäckartigen Süße im Hintergrund. Es erinnert weniger an frische Früchte, sondern eher an dunklen Teig, Kakao oder frisch gebackene Kekse. Beim Aufbrechen der Blüte verstärkt sich dieser Eindruck deutlich: Die Erdigkeit wird kräftiger und verbindet sich mit einer leicht süßen, teigartigen Note, die tatsächlich an Kekse oder Gebäck erinnert. Das Aroma wirkt insgesamt sehr rund, warm und angenehm schwer.
Beim Rauchen setzt sich dieses Profil sehr klar fort. Der Rauch ist dicht und voll, dabei überraschend weich. Direkt beim Einatmen kommen erdige und würzige Nuancen durch, die sich sofort im Mundraum ausbreiten. Kurz danach folgt die charakteristische Geschmacksnote dieser Sorte: eine leicht süße, keksartige Tiefe, die stark an dunklen Keks- oder Teiggeschmack erinnert. Besonders auffällig ist, dass dieser Geschmack lange auf der Zunge bleibt. Selbst nach dem Ausatmen bleibt ein würzig-süßer Nachgeschmack bestehen, der fast an gebackene Kekse oder leicht karamellisierten Teig erinnert. Scharfe oder kratzige Noten sind kaum vorhanden, wodurch der Rauch sehr angenehm wirkt.
Die Wirkung baut sich langsam, aber deutlich auf. Zuerst spürt man ein ruhiges Kopfgefühl – die Gedanken werden langsamer und entspannter. Es entsteht eine angenehme mentale Ruhe, ohne stark euphorisch oder aktivierend zu wirken. Relativ schnell folgt die körperliche Komponente: Schultern und Rücken werden locker, der Körper fühlt sich warm und schwer an.
Mit der Zeit entwickelt sich eine klare körperliche Entspannung, die sich besonders im Sitzen bemerkbar macht. Man fühlt sich ruhig und gelöst, hat jedoch wenig Motivation für Aktivität. Genau deshalb eignet sich Original Oreoz besonders gut für den Abend. Die Sorte lädt eher dazu ein, sich hinzusetzen, Musik zu hören oder einen Film zu schauen. Gegen Ende kann eine deutliche Müdigkeit auftreten, weshalb sie gut zum Abschalten nach einem langen Tag passt.
Die Blüten zeigen eine eher längliche, leicht gestreckte Struktur. Die Kelche wachsen dicht aneinander, bilden jedoch keine komplett kompakte Oberfläche, sondern eine etwas offenere, leicht geschichtete Form. Die Oberfläche ist deutlich mit Harzdrüsen überzogen, wodurch ein frostiger Schimmer entsteht. Zwischen den Kelchen sitzen viele kleine, harzreiche Zuckerblätter, die sich leicht nach außen winden. Beim leichten Druck geben die Blüten minimal nach, behalten aber ihre Form. Beim Aufbrechen wirkt das Innere leicht faserig und klebrig, was auf einen guten Harzgehalt und eine stabile Reife hinweist.