03.01.2026 – BT62
Es ist soweit: Die erste Pflanze wird geköpft. Gleichzeitig war sie auch die schwierigste von allen drei, dennoch bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.
Das Ganze wird nun mit der DryRocket getrocknet. Größere Sonnensegel wurden entfernt, zudem wurde darauf geachtet, dass sich möglichst wenige Buds oder Blätter berühren. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was das Teil kann und ob es für mich zukünftig eine Alternative zum Trocknen darstellt. Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden.
Des Weiteren möchte ich mich bei Shogun, DrainMaster und DryRocket für die Möglichkeit bedanken, ihre Produkte testen zu dürfen – das ist natürlich nicht selbstverständlich!
Hier die Links zu den folgenden Brands:
https://drain-master.de/
https://www.shogunfertilisers.com/de/
https://dryrocket.com/en/
***UPDATE ZU DRYROCKET***
Ich habe die DryRocket am 03.01. gestartet. Zu Beginn lag die relative Luftfeuchtigkeit bei ca. 57–59 %, das Growzelt war vollständig geschlossen, inklusive aller Öffnungen. Anfangs habe ich versucht, das Zelt zusätzlich mit Tape abzudichten, allerdings hat sich dieses relativ schnell wieder gelöst.
Am 05.01. habe ich das komplette Zelt mit Frischhaltefolie umwickelt. Dadurch konnte sich die RLF stabil bei 60–62,9 % einpendeln. Ab Tag 4 bzw. gegen Ende der Trocknung ist die Luftfeuchtigkeit dann kontinuierlich gefallen.
Die Temperatur lag über den gesamten Zeitraum größtenteils konstant zwischen 19,5 und 21,5 °C. Lediglich für ein paar Stunden gab es einen Peak von 23,9 °C, ansonsten keine größeren Schwankungen.
Die Buds waren überwiegend klein bis mittelgroß, optisch sehr sauber und das Terpenprofil ist nach wie vor sehr gut erhalten.
Das Nassgewicht lag insgesamt bei ca. 335g. Nach Abschluss der Trocknung kamen die Buds für 2 Tage in ein luftdichtes Glas. Dort lag die RLF bei 52–54 %, was fürs Curen eher knapp, aber noch im Rahmen ist.
Mittlerweile wurde alles in Grove Bags umgefüllt, dort hat sich die RLF bei ca. 55 % eingependelt.
Die DryRocket funktioniert, man muss jedoch wirklich darauf achten, dass das Zelt so dicht wie möglich ist. Bei mir hat es ab Tag 3 deutlich geholfen, das komplette Zelt mit Frischhaltefolie zu umwickeln.
Ich möchte klar sagen, dass ich für das Testen der DryRocket nicht bezahlt werde und mir die Rakete auch nicht geschenkt wurde.
Grundsätzlich halte ich die Rakete für eine sehr gute und durchdachte Idee. Das Produkt ist Made in Germany, kommt aus meiner Region und in dieser Form gab es meines Wissens nach bisher nichts Vergleichbares.
Der Ablauf ist extrem einfach: Pflanze ernten, aufhängen, Rakete starten – mehr muss man nicht tun.
Aufgrund meiner Rückmeldung zur etwas zu niedrigen RLF wurde von DryRocket offen und lösungsorientiert reagiert. Es wurde nicht versucht, den Fehler auf den Kunden zu schieben. Stattdessen wird aktuell an Optimierungen für kleinere Mengen unter 500 g gearbeitet.
Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass man das RocketFuel (Silica Gel) regenerieren oder zur Regeneration einschicken kann. Außerdem fände ich eine erweiterte App mit mehr Parametern und Einstellmöglichkeiten sehr sinnvoll.
Der aktuelle Preis liegt bei 299 € inkl. Rocket Fuel. Ob einem das den Preis wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Produktion und Support sitzen in Deutschland was ein klarer Pluspunkt für mich ist.
Ein weiterer Test folgt !
Wer mehr Informationen möchte, kann hier gerne reinschauen. In diesem Thread hat DryRocket viele Fragen zu ihrem Produkt beantwortet:
https://forum.cannabisanbauen.net/t/nur-ein-entfeuchter-dryrocket-innovativ-oder-ueberfluessig-lasst-uns-das-klaeren-ama-mit-dryrocket/74222